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Ja das ist doch ganz leicht, ich brauche nur den glimmenden Tabak ausdrücken. Auch während der Schlafperiode raucht man nicht. Schwierig ist es, nicht wieder anzufangen. Ich habe selbst 15 lange Jahre geraucht und kann deshalb mitreden und mitfühlen, wenn es darum geht, die letzte Zigarette zu rauchen. Auch meine Frau hat jahrelang geraucht bis ihr jemand berichtete, wie eine Heilpraktikerin einen Kettenraucher von heute auf morgen zum Nichtraucher machte. Sie hat sich behandeln lassen und es hat geklappt! Ich habe noch eine Woche nach ihrer Behandlung gewartet, ob sie wieder schwach wird. Aber keine Entzugserscheinungen! Jetzt musste ich wohl oder übel auch aufhören. Das war nicht leicht, drei Monate auf „harten“ Entzug. Heute bin ich stolz darauf, dass ich es geschafft habe.
Ich kann also mitreden, wenn es darum geht, sich keine neue Zigarette anzuzünden. Jeder der länger geraucht hat weiß eigentlich, dass es irgendwann mal eine letzte Zigarette gibt. Erst versucht man sein Rauchverhalten zu verändern. Wenn schon nicht aufhören dann wenigstens weniger rauchen oder „leichter“. Oder man erfindet „Rauchverbote“ wie nicht mehr im Wohnzimmer, Auto oder am Arbeitsplatz zu rauchen mit der Folge, dass man sich nachts um 2 Uhr bei Minusgraden auf dem Balkon wiederfindet. So was hält man nur mit einer Zigarette aus! Unter dem Strich kann man sagen, am Anfang ist man „cooler“ Raucher, später wird man „Experte“ darin, sein Rauchverhalten verändern zu wollen.
Was hilft also nun wirklich?
Sie möchten wirklich Nichtraucher werden. Das Rauchen beherrschen Sie perfekt, es gibt nichts mehr hinzuzulernen. Sie rauchen schon so lange, dass Ihnen das Rauchen zur Gewohnheit geworden ist. Sie führen mit Ihrer Zigarette eine Alltagsehe. Es ist Zeit sich zu trennen. Die Trennung ist unwiderruflich und beginnt mit der letzten gerauchten Zigarette. Flirts oder Techtelmechtel mit der alten „Braut“ führen zu erneuter Abhängigkeit. Deshalb empfehlen alle Fachleute einen harten Schnitt. Man kann eine schöne Zeremonie mit der Letzten inszenieren oder aber die Schachtel leer rauchen und diese im Müll versenken und sagen: „Das war´s.“ Sehr hilfreich ist es, wenn Sie sich mit der Vorstellung auf die Zeit danach vertraut machen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und freuen Sie sich darauf, was Sie alles gewinnen werden. Sie werden jetzt denken, das habe ich schon alles versucht, das kriege ich auf keinen Fall hin. Dann empfiehlt es sich, professionelle Hilfe anzunehmen.
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