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Wir haben ein Empfinden für Zeit. Jetzt lese ich diese Zeilen. Wenn ich damit fertig bin, ist der Lesevorgang Vergangenheit. Die Erinnerung daran bleibt allenfalls übrig. Wenn mir das hier nicht gefällt, entschließe ich mich, den Computer auszumachen und hole mir ein Bier aus dem Kühlschrank.......
Vergangenheit ist vorbei, diese läßt sich nicht mehr ändern.
Nur das Jetzt ist der Angelpunkt. In der Gegenwart muß ich mich zu Handlungen entscheiden. Das erschafft die Zukunft.
Also warum haben wir Sorgen um die Zukunft? Da ich die Zukunft aus den Entscheidungen der Gegenwart erschaffe, ist es doch sinnvoll, sich Gedanken über die Entscheidungen zu machen. Wenn ich ein Haus bauen möchte, muß ich eine ordentliche Planung machen. Da fängt man auch nicht mit dem Dach an. Zweitens brauche ich Wissen, Erfahrung und Übung, sonst wird es eine Bruchbude.
Und wenn unvorhersehbare Ereignisse eintreten, dann geschieht dies eben. Mehr als eine kleine Vorsorge können wir nicht treffen. Wozu sich sorgen? Bitte betrachten Sie das letzte Jahrhundert und was sich verbessert hat.
Der Schüler fragt seinen Meister: "Meister wie kann ich Frieden und Sorglosigkeit finden?"
Wenn ich esse, dann esse ich.
Wenn ich gehe, dann gehe ich.
So seine Antwort. Verstehen Sie, was er damit sagen will?
Schicken Sie mir eine Mail andreas.bartnik@nefkom.net
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